Die Unternehmensberatung gliedert ihre Investment-Tochter aus und übergibt sie an den US-Vermögensverwalter. Simpson Thacher und Gleiss Lutz begleiten die Transaktion.
Ein Beratungsriese trennt sich von seinem Investmentarm. McKinsey & Company hat eine Vereinbarung über den Zusammenschluss von MIO Partners mit der Neuberger Berman Group unterzeichnet. MIO verwaltet das Vermögen von Partnern, Mitarbeitern und ehemaligen Angehörigen der Beratungsgesellschaft. Das verwaltete Kapital beläuft sich auf rund 26 Milliarden Dollar, wovon etwa 20 Milliarden in alternative Anlagen fließen.
McKinsey hatte die strategische Neuausrichtung Anfang 2025 eingeleitet. Das erhebliche Wachstum und die Expansion von MIO über die vergangenen 25 Jahre machten eine Neubewertung der Strukturen erforderlich. Neuberger Berman übernimmt die Investmentteams, die alternative Anlagestrategien betreuen, sowie das Beratungsgeschäft für McKinsey-Partner einschließlich aller zugehörigen Unterstützungsfunktionen.
Der Abschluss der Transaktion hängt von üblichen Bedingungen ab. Dazu gehören die Zustimmung der Kunden sowie behördliche Genehmigungen. Die Parteien rechnen mit einem Vollzug im laufenden Jahr.
Simpson Thacher beriet McKinsey zu Fragen des US-Rechts. Für deutsches Recht stand Gleiss Lutz aus Frankfurt zur Seite. Partner Christian Hissnauer führte das Team im Finanzaufsichtsrecht, unterstützt von Daniel Adolph, Aike Würdemann und Tobias Kempf. Arbeitsrechtliche Fragen verantworteten Partner Thomas Winzer und Counsel Tobias Abend. Den M&A-Part übernahmen Partner Andreas Löhdefink und Counsel Christoph Auchter.




