Metzler verstärkt Corporate Finance mit Sven Wiesenthal

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February 12, 2026
12.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Metzler Corporate Finance hat Sven Wiesenthal als Director verpflichtet. Er arbeitet seit Januar in Frankfurt und soll die Beratung von Family Offices, Stiftungen und Familienholdings ausbauen. Parallel will Metzler das Geschäft mit Industrieunternehmen stärker vorantreiben.

Rolle und Fokus im Dealflow

Wiesenthal soll Family Offices und Familienunternehmen zusammenbringen. Family Offices suchen zunehmend direkte Beteiligungen, während Familienunternehmen häufiger langfristige Partner bevorzugen, die Werte und Zeithorizont teilen. Metzler will diese Entwicklung nutzen, um die eigene Positionierung in diesem Segment zu stärken. Der Schwerpunkt liegt damit weniger auf kurzfristigen Opportunitäten, sondern auf einem wiederkehrenden Mandatsfeld an der Schnittstelle von Private Capital und Mittelstand.

Track Record aus dem Investmentbanking

Wiesenthal kommt von der Deutschen Bank und war zuvor bei M.M. Warburg. Mit zwölf Jahren Investmentbanking-Praxis hat Wiesenthal Transaktionen für private und börsennotierte Unternehmen ebenso wie für Finanzinvestoren beraten und umgesetzt. Diese Mischung ist für Metzler relevant, weil sie sowohl Sell-side-Execution als auch Investorenansprache abdeckt. Entsprechend wird die Personalie als Verstärkung mit praktischer Transaktionserfahrung und breitem Gegenparteienverständnis eingeordnet.

Ausbau im Industrials-M&A

Neben der Investorenseite soll Wiesenthal das Geschäft mit Industrieunternehmen ausbauen. Metzler sieht dort „viel Potenzial für Transaktionen“. Wiesenthal betont im Artikel, dass Metzler als Familienunternehmen über enge Beziehungen zu anderen Familienunternehmen und Family-Equity-Investoren verfügt und dass sein Fokus darauf liegt, das Netzwerk weiter auszubauen und diese Investoren im Corporate-Finance-Angebot stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

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