Wolf Theiss und White & Case bei RBI-Emission

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February 17, 2026
18.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Raiffeisen Bank International begibt Schuldverschreibungen über 500 Millionen Euro. Wolf Theiss berät die Bank, White & Case steht dem Bankenkonsortium zur Seite.

Achtjährige Laufzeit mit Kündigungsrecht

Frisches Kapital für die RBI: Die Raiffeisen Bank International hat Schuldverschreibungen im Volumen von 500 Millionen Euro am Markt platziert. Die Papiere laufen bis Februar 2034 und sind mit einem anfänglichen Kupon von 3,5 Prozent ausgestattet. Der Zinssatz wechselt im Verlauf von einer festen auf eine variable Verzinsung. Die Anleihe ist im Amtlichen Handel der Wiener Börse notiert und wurde Mitte Februar abgeschlossen.

Eigenkapitalanrechenbarkeit als Merkmal

Die Emission erfüllt regulatorische Anforderungen an berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten. Solche Instrumente dienen Banken zur Erfüllung von Mindestanforderungen an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten. Für Investoren bieten sie eine Kombination aus attraktiver Verzinsung und dem Risikoprofil eines großen europäischen Finanzinstituts.

Wolf Theiss für die Emittentin

Die rechtliche Begleitung der RBI übernahm das Kapitalmarktteam von Wolf Theiss. Partner Claus Schneider führte das Mandat, unterstützt von Counsel Nikolaus Dinhof-Renezeder, Senior Associate Sebastian Prakljacic und Associate Magdalena Bertsch. Steuerrechtliche Fragen verantwortete Partnerin Eva Stadler gemeinsam mit Senior Associate Alexander Quendler.

White & Case auf Bankenseite

Das internationale Bankenkonsortium, das die Platzierung der Schuldverschreibungen begleitete, ließ sich von White & Case beraten. Die Kanzlei ist regelmäßig bei Kapitalmarkttransaktionen für Finanzinstitute tätig und brachte ihre Expertise bei der Strukturierung und Dokumentation der Emission ein.