Legal-Tech-Startup nu:legal sammelt 1,3 Millionen Euro ein

blog main image
May 27, 2026
29.05.2026
2 Minuten Lesezeit

Ein früherer Freshfields-Anwalt will Rechtsdienstleistungen für den Mittelstand beschleunigen. Die Plattform verbindet Algorithmen mit anwaltlicher Prüfung und startet mit Arbeitsrecht und Datenschutz.

Teure Kanzlei oder unzuverlässiger Chatbot

Kleine und mittlere Unternehmen haben bei Rechtsfragen oft die Wahl zwischen zwei Übeln. Entweder sie beauftragen eine Kanzlei und warten wochenlang auf Antworten, die sie sich kaum leisten können. Oder sie tippen ihre Fragen in einen Chatbot und hoffen, dass die Antwort stimmt. Laut KfW verbringen Mittelständler im Schnitt 32 Stunden pro Monat mit juristischen Pflichten. Die Kosten summieren sich deutschlandweit auf rund 61 Milliarden Euro im Jahr.

Mensch prüft, was Maschine liefert

Gründer Bork Morfaw kennt beide Welten. Bei der Großkanzlei Freshfields arbeitete er an Digitalisierungsprojekten für Konzerne. Nebenbei beobachtete er, wie Gründer und Personalabteilungen an simplen Rechtsfragen scheiterten. Anfang 2025 kündigte er und baute nu:legal auf. Die Plattform übernimmt Standardaufgaben wie Arbeitsverträge oder Datenschutzerklärungen. Wo es heikel wird, schauen erfahrene Anwälte drüber. Jeder Ablauf entsteht gemeinsam mit Fachjuristen.

Geld von Kanzleipartnern

Caesar Ventures führt die Finanzierungsrunde über 1,3 Millionen Euro an. Unter den Geldgebern sind auch Partner von Freshfields und anderen Wirtschaftskanzleien. Zunächst konzentriert sich nu:legal auf Arbeitsrecht und Datenschutz, weitere Themen sollen folgen. Alle Daten bleiben in der EU.

Aktuelle Stellenangebote

Meistgelesene Artikel

Unsere Partner

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei:

Entdecken Sie mit uns bundesweit exklusive Stellen bei: