Apollo bietet der Bundesliga eine Milliarde

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July 29, 2026
29.07.2026
2 Minuten Lesezeit

Der US-Finanzinvestor Apollo hat der Bundesliga unaufgefordert ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell mit einem Volumen von mindestens einer Milliarde Euro unterbreitet. Als Sicherheit sollen die nationalen Medienrechte dienen, die Liga prüft das Angebot derzeit.

Nationale Medienrechte als Sicherheit vorgesehen

Die Bundesliga beschäftigt sich mit einem Angebot des US-Finanzinvestors Apollo. „Es ist zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde“, teilte die Bundesliga mit. Man habe „in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen“. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet, dass der Finanzriese Apollo die Bundesliga mit einem Kredit von mindestens einer Milliarde Euro locke, als Sicherheit sollten die nationalen Medienrechte dienen. Während der Fußball-Weltmeisterschaft habe es bereits ein Treffen zwischen Bundesliga- und Apollo-Vertretern gegeben, „richtig ist, dass auf Einladung von Apollo Sports im Juni in New York City ein informeller Austausch zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Bundesliga-Clubs stattgefunden hat“, so die Liga weiter.

Frühere Kapitalrunde war gescheitert

Um Investitionsvorhaben der Bundesliga-Gruppe zu stützen, war zuletzt bereits ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet sowie eine Partnerschaft mit Adidas abgeschlossen worden. Eine zuvor angestrebte Eigenkapitalfinanzierungsrunde war dagegen am Widerstand der aktiven Fanszene gescheitert.

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