Hendrik Wessling wechselt nach sechseinhalb Jahren die Seiten. Der Energierechtler soll einen Kernbereich der Kanzlei ausbauen.
Neue Adresse für Hendrik Wessling: Der Anwalt hat Freshfields verlassen und ist seit Monatsbeginn bei CMS in Düsseldorf tätig. Dort trägt er den Titel Counsel, eine Stufe zwischen angestelltem Anwalt und Partner. Bei seiner früheren Kanzlei war er zuletzt Principal Associate. Sechseinhalb Jahre verbrachte Wessling bei Freshfields. Jetzt sucht er eine neue Herausforderung.
Was macht Wessling? Vieles. Er begleitet Unternehmenstransaktionen, vertritt Mandanten vor Schiedsgerichten und staatlichen Richtern, entwirft Geschäftsverträge und verfasst Rechtsgutachten. Ein Generalist also, aber mit klarem Schwerpunkt. Sein Spezialgebiet ist die Energiebranche. Er kennt die Regeln für Stromnetze und Gasleitungen, versteht das europäische Wettbewerbsrecht für Energiemärkte und weiß, wie Infrastrukturprojekte rechtlich aufgesetzt werden.
Die Kanzlei hat Energie und Klimaschutz zu einem Schwerpunkt erklärt. Mit Wessling holt sie sich jemanden, der dieses Feld aus verschiedenen Blickwinkeln kennt: Transaktionen, Streitigkeiten, regulatorische Fragen. Ursula Steinkemper, die bei CMS Deutschland den Bereich Energiewirtschaft und Klimaschutz verantwortet, freut sich über den Zugang. Der Neue bringe viel Erfahrung mit und sei gut vernetzt, sagt die Partnerin.
Düsseldorf liegt im Herzen eines Industriegebiets mit enormem Energiehunger. Versorger, Netzbetreiber und energieintensive Unternehmen haben hier ihren Sitz. Für Kanzleien, die auf diesem Feld mitspielen wollen, ist die Stadt ein natürlicher Ankerpunkt. CMS scheint das erkannt zu haben und verstärkt gezielt. Wessling ist ein weiterer Baustein in dieser Strategie. Ob weitere Köpfe folgen, wird sich zeigen.




