Clyde & Co fischt Rechtsvorstand bei Helvetia ab

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March 24, 2026
25.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der bisherige Chefjurist des Versicherers wechselt in die Kanzlei. Ab April verstärkt Kevin Bork das Team in Düsseldorf und München.

Seitenwechsel zum Monatsersten

Kevin Bork packt seine Sachen. Der Jurist verlässt Helvetia Deutschland, wo er Recht und Compliance leitete, und heuert bei Clyde & Co an. Zum 1. April startet er als Counsel mit Doppelstandort an Rhein und Isar. Sein Fokus: Versicherungs- und Rückversicherungsrecht. Fünf Jahre lang steuerte Bork die juristische Seite bei Helvetia Deutschland. Er führte das Unternehmen durch die Verschmelzung mit Baloise auf deutschem Boden und vertrat die Interessen des Hauses in Branchenverbänden. Im Rechtsausschuss der IHK Frankfurt mischte er bei Gesetzesvorhaben mit. Nebenbei lehrt er seit Herbst 2023 an der Frankfurter Goethe-Universität.

Warum Clyde & Co zugreift

Die Kanzlei will ihr Geschäft mit Versicherern, Maklern und Regulierungsfragen ausbauen. Partner Henning Schaloske spricht von anhaltend hoher Nachfrage. Jemand wie Bork, der beide Seiten kennt, bringe frische Perspektiven für Mandanten und die globale Praxis. Bork und das deutsche Clyde-Team sind sich über die Jahre immer wieder über den Weg gelaufen. Die Reputation der Versicherungspraxis und das internationale Netzwerk gaben am Ende den Ausschlag für seinen Wechsel. Die Kanzlei hat Gefallen an Konzernjuristen gefunden. Vergangenes Jahr kam Maren Brune vom Flugtaxi-Pionier Lilium und berät seither im Luftfahrtbereich. In Deutschland beschäftigt Clyde & Co derzeit rund 70 Anwälte an drei Standorten.