OpenAI-Hardware erst 2027 erwartet

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February 13, 2026
13.02.2026
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Das erste Gerät des KI-Konzerns verspätet sich um mindestens ein Jahr. Ein Markenrechtsstreit zwingt zudem zum Verzicht auf den ursprünglich geplanten Produktnamen.

Marktstart verschoben

Die Pläne ändern sich. Anfang des Jahres hatte OpenAI noch verkündet, sein erstes KI-Gerät werde Ende 2026 erscheinen. Gerichtsdokumente zeichnen nun ein anderes Bild. Peter Welinder, Vizepräsident und Geschäftsführer des Unternehmens, gab in einer Anhörung zu Protokoll, dass Kunden frühestens Ende Februar 2027 mit einer Auslieferung rechnen können. Die Verzögerung beträgt damit mindestens ein Jahr. Der Hintergrund: OpenAI hatte vergangenes Jahr das Designunternehmen von Jony Ive für 6,5 Milliarden Dollar erworben. Die Firma trug den Namen io. Das Audio-Startup iyO sah darin einen Eingriff in seine Markenrechte und zog vor Gericht. OpenAI lenkte ein. Welinder erklärte, das Unternehmen habe seine Benennungsstrategie überarbeitet und werde den Namen io nicht für die Vermarktung von KI-Hardware nutzen.

Hinweise auf Audiogerät

Aus den Gerichtsunterlagen sickerten weitere Informationen durch. Tang Tan, bei io für Hardware zuständig und früher in leitender Position bei Apple, schloss bestimmte Produktkategorien aus. Das erste Gerät werde weder ein In-Ear-Kopfhörer noch ein klassisches Wearable sein. Spekulationen deuten auf ein neuartiges Audioprodukt hin, das möglicherweise hinter den Ohren getragen wird. CEO Sam Altman und Designlegende Jony Ive hatten im vergangenen November Andeutungen gemacht. Sie sprachen von einem Gerät, das alles wisse, was der Nutzer jemals gedacht, gelesen und gesagt habe. Das Design sei dann gelungen, wenn man es ablecken oder anbeißen wolle. Ive beschrieb eine naive Einfachheit, Altman versprach etwas Ruhigeres als ein Smartphone. Bis konkrete Details folgen, dürfte noch Zeit vergehen.