Der dänische Energiekonzern verkauft sein gesamtes europäisches Onshore-Geschäft an einen Fonds von Copenhagen Infrastructure Partners. Der Transaktionswert liegt bei 1,44 Milliarden Euro.
Ein Weltmarktführer schärft sein Profil. Ørsted, mit Sitz im dänischen Fredericia und bekannt für seine Offshore-Windparks, gibt sämtliche Onshore-Aktivitäten in Europa ab. Windkraftanlagen an Land, Solaranlagen und Batteriespeicher wechseln den Eigentümer. Der Flagship-Fonds von Copenhagen Infrastructure Partners übernimmt das Portfolio. Der vereinbarte Kaufpreis liegt bei 1,44 Milliarden Euro, umgerechnet 10,7 Milliarden dänische Kronen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Der Vollzug wird im zweiten Quartal 2026 erwartet. Nach Abschluss konzentriert sich Ørsted vollständig auf Windparks auf hoher See, wo das Unternehmen eine globale Spitzenposition einnimmt.
Die Wirtschaftskanzlei Hengeler Mueller beriet Ørsted zu den deutschen Aspekten des Geschäfts. Die M&A-Partner Sebastian Schneider und Marika Öry übernahmen die Federführung aus Frankfurt. Counsel Andreas Breier in Berlin sowie mehrere Associates vervollständigten das Team. Auf dänischer Seite stand Kromann Reumert dem Verkäufer zur Seite. Die Komplexität der Transaktion erforderte Spezialwissen aus zahlreichen Bereichen. Jörg Meinzenbach steuerte Expertise im Energierecht, bei regulatorischen Fragen sowie im Wettbewerbs- und Außenwirtschaftsrecht bei. Sebastian Adam übernahm steuerliche Aspekte, Nikolaus Vieten die Finanzierungsstruktur. Arbeitsrechtliche Fragen verantwortete Hendrik Bockenheimer, IT- und IP-Themen lagen bei Matthias Rothkopf. Ein Team aus dem öffentlichen Wirtschaftsrecht in Berlin ergänzte die Beratung.
Copenhagen Infrastructure Partners gehört zu den aktivsten Investoren im Bereich erneuerbarer Energien. Mit dem Erwerb sichert sich der Fonds ein diversifiziertes Portfolio aus Wind-, Solar- und Speicherprojekten in mehreren europäischen Märkten.




