Der Schokoladenhersteller Ritter Sport baut zum ersten Mal in seiner über hundertjährigen Geschichte Stellen ab. Gestiegene Rohstoff- und Energiekosten sowie eine spürbare Kaufzurückhaltung haben das Familienunternehmen in die roten Zahlen gedrückt.
Ritter Sport hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr trotz gesteigertem Umsatz durch höhere Verkaufspreise ein negatives Geschäftsergebnis erzielt. Als Ursachen nennt das Unternehmen gestiegene Kosten für Rohstoffe, Energie und Verpackungen sowie eine deutlich spürbare Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern. Das 1912 gegründete Familienunternehmen aus dem schwäbischen Waldenbuch reagiert nun mit dem ersten Stellenabbau seiner Geschichte. In der Verwaltung soll etwa jede zehnte Stelle gestrichen werden. Insgesamt beschäftigt Ritter Sport rund 1.900 Menschen weltweit. Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Unternehmensangaben nicht ausgesprochen werden.




