Die Kanzlei arbeitet künftig mit der Berliner Komplyzen GmbH zusammen und verbindet damit rechtliche Beratung zum EU AI Act mit technischer Umsetzungskompetenz.
Juristische Vorgaben und praktische Umsetzung wachsen zusammen. Rödl und die Komplyzen GmbH haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Kooperation soll Unternehmen dabei unterstützen, KI-Projekte nicht nur rechtskonform zu planen, sondern auch operativ umzusetzen. Viele Vorhaben scheitern nicht an fehlendem Wissen über Regularien, sondern an der Integration in bestehende IT-Strukturen und Managementprozesse.
Ein konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit ist der Rödl KI-Campus. Komplyzen verantwortet dort das Modul Projektmanagement und KI. Während Rödl die rechtlichen Rahmenbedingungen des EU AI Act erläutert und weitere Partner technische Grundlagen vermitteln, liefert das Berliner Unternehmen das operative Fundament. Dazu gehören systematische Risikobewertungen, die Geschäftswert, technische Machbarkeit und regulatorische Anforderungen zusammenführen.
Tilman Mürle, Geschäftsführer von Komplyzen, betont den praktischen Ansatz. Rechtssicherheit allein baue noch keine funktionierende KI. Sein Unternehmen übersetze gesetzliche Vorgaben in technische Anforderungen und sorge dafür, dass Projekte nicht im Prototypenstadium steckenbleiben. Bewährte Phasenmodelle strukturieren den Prozess vom Identifizieren über das Bewerten und Priorisieren bis zum Steuern von KI-Vorhaben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von Governance-Strukturen, die auch strengen Prüfungen standhalten. Komplyzen unterstützt bei der Implementierung von Managementsystemen nach ISO/IEC 42001, dem internationalen Standard für KI-Management. Klare Rollenmodelle und Policies sollen Organisationen helfen, KI-Systeme skalierbar und compliant zu gestalten.




