Milbank berät bei Rolf-Benz-Übernahme

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February 17, 2026
17.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Ein Konsortium deutscher Unternehmer erwirbt den Designmöbelhersteller von chinesischen Eigentümern. Milbank begleitet die Käuferseite, Thümmel Schütze & Partner berät den Verkäufer.

Designmarke bekommt neue Eigentümer

Wechsel an der Spitze eines Traditionsunternehmens: Rolf Benz, seit 1964 am Markt und bekannt für Polstermöbel im gehobenen Segment, geht an ein Konsortium heimischer Investoren. Die chinesische KUKA Investment and Management trennt sich von der Beteiligung, die sie vor sieben Jahren von Hülsta erworben hatte. Über die Kaufsumme vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Der Abschluss ist für März vorgesehen.

Ehemaliger Broker-Chef als Gesicht der Käufer

Wer genau hinter dem Konsortium steht, bleibt vorerst unbekannt. Öffentlich in Erscheinung tritt Frank Niehage, Jurist und Unternehmer mit Vergangenheit bei Goldman Sachs, Bank Sarasin und zuletzt als Vorstandsvorsitzender des Online-Brokers Flatexdegiro. Bei Rolf Benz übernimmt er den Vorsitz des Kontrollgremiums.

Operative Führung bleibt bestehen

CEO Jürgen Mauß und CFO Jens Hofmann setzen ihre Arbeit fort und erwerben im Zuge der Transaktion selbst Anteile. Die Produktion verbleibt vollständig in Deutschland, wo auch die Marken Freistil und Creation gefertigt werden.

Zwei Kanzleien am Deal beteiligt

Die Käuferseite vertraute auf Milbank. Dr. Michael Bernhardt und Dr. Sarah-Maria Resch führten das M&A-Team. Dr. Matthias Schell übernahm steuerliche Aspekte, unterstützt von Special Counsel Dr. Daniel Illhardt sowie mehreren Associates. KUKA Investment and Management ließ sich von Thümmel Schütze & Partner beraten.