Der Lichttechnikspezialist aus dem Zumtobel-Konzern richtet seine Partnerschaft auf dem Subkontinent neu aus. Das Freihandelsabkommen eröffnet zusätzliche Perspektiven.
Seit 2019 betreibt Tridonic ein Joint Venture in Indien. Nun bekommt die Partnerschaft einen Neuanstrich. Verträge wurden aufgeschnürt, Strukturen angepasst, Zuständigkeiten neu sortiert. Am Ende steht ein Rahmenwerk, das den Aktionsradius auf den gesamten indischen Markt erweitert, nicht nur auf einzelne Regionen. Den Anstoß gab auch die Handelspolitik. Das Freihandelsabkommen zwischen Brüssel und Neu-Delhi verbessert die Spielregeln für europäische Unternehmen. Tridonic, Holdinggesellschaft im Vorarlberger Zumtobel-Konzern und Anbieter intelligenter Beleuchtungslösungen, will diese Gelegenheit beim Schopf packen. Philipp Heindl, Vizepräsident Internationale Geschäftsentwicklung, macht keinen Hehl aus seinem Optimismus: „Wir sehen in den kommenden Jahren gute Geschäftsmöglichkeiten in Indien."
Die Transaktion verlangte Fingerspitzengefühl in zwei Rechtsordnungen. CMS übernahm die Koordination und setzte Teams in Österreich und Indien ein. Die Aufgabenliste reichte von der Neustrukturierung des Joint Ventures über die Überarbeitung sämtlicher Vereinbarungen bis zur praktischen Umsetzung vor Ort. Shivam Subhash, der den Indien-Desk von CMS in Wien leitet, hebt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hervor: „Die enge Zusammenarbeit unseres CMS India Desk in Österreich mit unseren Kolleginnen und Kollegen von CMS India (IndusLaw) war entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung dieser Transaktion."
Indien zählt zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Für Anbieter von Gebäudetechnik und Beleuchtungssystemen bietet der Subkontinent enormes Potenzial: Urbanisierung, Infrastrukturausbau, steigende Energieeffizienzstandards. Tridonic will mit der neu justierten Partnerschaft einen größeren Teil dieses Kuchens abbekommen. Die überarbeiteten Verträge sollen das Fundament für eine vertiefte Kooperation und weitere Expansion legen.




