Die Kanzlei beriet einen kommunalen Ansiedlungsverband bei der Ankunft des Tech-Konzerns. Das Projekt umfasst Cloud-Infrastruktur, KI-Förderung und eine Kooperation mit der örtlichen Fachhochschule.
In Oberösterreich entsteht ein neues Google-Rechenzentrum. Der Standort liegt zwischen den Gemeinden Kronstorf und Hargelsberg. Für die Region ist es eine der größten Investitionen seit Jahren, für Google ein weiterer Baustein im europäischen Infrastrukturnetz. Der Konzern will dort Cloud-Dienste und KI-Kapazitäten ausbauen.
Auf der österreichischen Seite verhandelte ein interkommunaler Verband, der sich um Gewerbeansiedlungen in der Gegend kümmert. Für die rechtlichen Fragen holte er sich Saxinger ins Boot. Die Aufgabenliste war lang: Grundstücksgeschäfte abwickeln, Infrastrukturverträge aufsetzen, baurechtliche Hürden nehmen, Behördengänge koordinieren. Franz Mittendorfer und Clemens Harsch führten das Kanzleiteam. Auf Seiten von Google war Karl Binder federführend.
Das Projekt soll nicht nur Rechenleistung bringen. Google hat Nachhaltigkeitszusagen gemacht: sparsamer Umgang mit Strom und Wasser steht im Pflichtenheft. Ein Besucherzentrum soll Einblicke in die Technik geben.
Neben Beton und Glasfaser gibt es eine Bildungskomponente. Google und die Fachhochschule Oberösterreich planen eine Zusammenarbeit, um Wissen rund um künstliche Intelligenz in der Region zu verankern. Für Studierende könnte das Praktikumsplätze und Forschungsprojekte bedeuten, für die Gegend einen Magneten für Fachkräfte.




