Die Kanzlei beriet den Fleischproduzenten beim Erwerb eines Standorts der insolventen Hein-Gruppe. Die Transaktion sichert den Großteil der Arbeitsplätze und steht noch unter Kartellvorbehalt.
Ein Bieterverfahren bringt Klarheit. Die Goldschmaus-Gruppe sichert sich den Produktionsstandort Hasbergen der Hein-Gruppe, die im Herbst 2025 Eigenverwaltung beantragt hatte. Das Familienunternehmen aus dem Osnabrücker Raum stellt seit Jahrzehnten Fleisch- und Wurstwaren her, geriet jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Der Vollzug der Transaktion ist für Anfang März vorgesehen und steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe.
Für die rund 350 Beschäftigten in Hasbergen eröffnet sich eine Perspektive. Der Erwerber plant umfangreiche Investitionen in Modernisierung und Kapazitätserweiterung. Goldschmaus betreibt bereits Standorte in Garrel und Oldenburg mit zusammen etwa 2.100 Mitarbeitenden und einem Umsatz von rund 900 Millionen Euro. Der Zukauf ergänzt die Wertschöpfungskette um zusätzliche Veredelungskapazitäten.
Dr. Konstadinos Massuras aus dem Hannoveraner Büro von Deloitte Legal übernahm die Federführung im Bereich Corporate und M&A. Johannes Passas bearbeitete handelsrechtliche Fragen. Arbeitsrechtliche Themen verantworteten Dr. Charlotte Sander und Claus Wilker. Gunnar Fehringer kümmerte sich um Immobilienfragen, Julia Meyer um weitere kommerzielle Aspekte. Katharina Zickermann aus Hamburg steuerte kartellrechtliche Expertise bei.
Neben den Juristen waren Fachleute von Deloitte aus den Bereichen Transaktionsberatung und Steuern eingebunden. Alexander Gehring, Marcel Detmering, Felix Fuchs und Simon Hinske ergänzten das Team. Die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen ermöglichte eine umfassende Begleitung über alle Projektphasen hinweg.




