Europäische B2B-PE-Exits verdoppeln sich auf 36,5 Mrd. Euro

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April 23, 2026
24.04.2026
2 Minuten Lesezeit

Während sich das Gesamtvolumen der europäischen PE-Exits verlangsamt, trotzt der B2B-Sektor dem Trend und erzielt sein zweitbestes Quartal seit 2021, konzentriert auf weniger, aber deutlich größere Transaktionen.

B2B-Sektor dominiert europäische Exit-Aktivität

Private-Equity-Exits im europäischen B2B-Bereich erzielten im ersten Quartal 2026 ein Volumen von 36,5 Mrd. Euro und verdoppelten sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit entfielen rund 45 Prozent des gesamten europäischen PE-Exit-Volumens von 80,5 Mrd. Euro auf den B2B-Sektor. Sollte sich dieses Tempo fortsetzen, dürfte der Gesamtwert der Exits 2026 fast 50 Prozent über dem Vorjahresniveau liegen. Die Anzahl der Transaktionen fiel jedoch erstmals seit 2021 unter die Marke von 100: Nur 97 Exits wurden abgeschlossen, was zeigt, dass sich Kapital auf wenige, aber größere Deals konzentriert.

Transport und Logistik als dominanter Sektor

Fünf der zehn größten Unternehmensverkäufe des Quartals entfielen auf den Transport- und Logistiksektor. Eine Investorengruppe unter der Führung von Advent International und FedEx vereinbarte im Februar den Kauf des polnischen Paketdienstleisters InPost zu einer Bewertung von 7,8 Mrd. Euro. Dubai Aerospace Enterprise übernahm im selben Monat das in Dublin ansässige Unternehmen Macquarie AirFinance zu einem Unternehmenswert von 7 Mrd. US-Dollar. Laut Colliers ist das Investoreninteresse am Industrie- und Logistiksektor in Europa weiterhin hoch, während Eigentümer Immobilien zunehmend in Erwartung höherer Preise halten.

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