Die Wiener Kanzlei Fellner Wratzfeld & Partner führt eine neue Karriereebene ein. Thomas Baumgartner ist der erste Jurist, der den frisch geschaffenen Titel trägt.
Bei Fellner Wratzfeld & Partner tut sich etwas in der Personalstruktur. Die Wiener Wirtschaftskanzlei hat eine neue Hierarchieebene eingezogen: den Counsel. Damit folgt fwp einem Modell, das angelsächsische Großkanzleien seit Jahrzehnten pflegen, im österreichischen Markt aber noch Seltenheitswert hat. Die Position siedelt sich zwischen den Associates und der Partnerschaft an und soll Juristen ansprechen, die fachlich herausragen, aber noch nicht oder nicht zwingend in den Teilhaberkreis streben. Als Erster darf Thomas Baumgartner den neuen Titel tragen. Der 38-jährige Wiener stieß erst im Mai vergangenen Jahres zur Kanzlei und hat sich seither als Experte für Compliance und Konfliktlösung etabliert.
Was Baumgartner mitbringt, unterscheidet ihn von vielen Kollegen. Vor seinem Wechsel arbeitete er für eine deutsche Kanzlei und betreute dort Compliance-Überwachungsprogramme im Auftrag amerikanischer Behörden. Interne Untersuchungen, bei denen es um mutmaßliche Verstöße gegen US-Recht ging, gehörten zu seinem Alltag. Diese Erfahrung fließt nun in die Beratung österreichischer Mandanten ein. Bei fwp deckt er das gesamte Spektrum unternehmerischer Risikobewältigung ab. Er konzipiert Compliance-Systeme, die auf die jeweilige Firmenkultur zugeschnitten sind. Wenn Unregelmäßigkeiten auftauchen, leitet er interne Ermittlungen. Und falls es zum Streit kommt, vertritt er Mandanten bei der Durchsetzung oder Abwehr von Haftungsansprüchen.
Partner Markus Fellner erklärt die Motivation hinter der neuen Struktur: „Die Einführung der Counsel-Rolle ist ein klares Signal: Wir wollen exzellente Leistung sichtbar machen und individuelle Entwicklungspfade aktiv fördern. Thomas Baumgartner verkörpert genau das Profil, das wir damit ansprechen wollen: fachliche Tiefe, unternehmerisches Denken und eine starke Persönlichkeit, die unsere Mandant:innen und unser Team gleichermaßen überzeugt." Baumgartner habe in seiner kurzen Zugehörigkeit bereits eigenverantwortlich bedeutende Mandate gesteuert und die Weiterentwicklung der Kanzlei mitgeprägt. Die Beförderung sei Ausdruck dieser Anerkennung.




