Auf der Jahreshauptversammlung in New York stimmten die Anteilseigner über die Zusammensetzung des Kontrollgremiums, die Managervergütung und die Bestellung des Wirtschaftsprüfers ab.
Der IT-Dienstleister Genpact hat seine Anteilseigner zur jährlichen Zusammenkunft nach New York geladen. In einem Konferenzraum an der Fifth Avenue votierten die Aktionäre über drei Beschlussvorlagen, die allesamt durchgingen.
Der erste Tagesordnungspunkt betraf die Besetzung des Verwaltungsrats. Alle zehn Kandidaten, die zur Wahl standen, erhielten das Vertrauen der Aktionäre. An der Spitze der Zustimmungswerte landete Brian Stevens mit knapp 136 Millionen Ja-Stimmen, dicht gefolgt von Nicholas Gangestad und Thimaya Subaiya. Am unteren Ende der Skala rangierte James Madden mit rund 129 Millionen Stimmen, was aber immer noch eine komfortable Mehrheit darstellt. Neben den Befürwortern gab es auch Gegenstimmen, Enthaltungen und sogenannte Broker Non-Votes, bei denen Depotbanken mangels Weisung ihrer Kunden kein Votum abgaben.
Der zweite Beschlusspunkt war rechtlich nicht bindend, aber symbolisch wichtig: die Abstimmung über die Vergütung der Führungsriege. Gut 126 Millionen Stimmen sprachen sich dafür aus, knapp zehn Millionen dagegen. Das Ergebnis signalisiert breite Zustimmung zur Bezahlungsstruktur, auch wenn eine kleine Minderheit Bedenken äußerte.
Schließlich bestätigten die Aktionäre KPMG Assurance and Consulting Services als unabhängigen Abschlussprüfer für das laufende Geschäftsjahr. Über 134 Millionen Stimmen entfielen auf das Ja-Lager, knapp elf Millionen auf die Gegenseite. Damit setzt Genpact die Zusammenarbeit mit dem Big-Four-Haus fort. Das auf Bermuda registrierte Unternehmen ist an der New Yorker Börse unter dem Kürzel G gelistet und bietet Geschäftsprozessdienstleistungen für Konzerne weltweit an.




