GREENPEAK baut atania aus: LKC-Gruppe kommt dazu

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March 10, 2026
11.03.2026
3 Minuten Lesezeit

Die 2025 von GREENPEAK Partners gegründete Steuerberatungsplattform atania integriert mit der LKC-Gruppe einen der führenden Anbieter in Süddeutschland und setzt ihre Buy-and-Build-Strategie im fragmentierten Beratungsmarkt konsequent fort.

30 Standorte, 700 Mitarbeitende, 25.000 Mandanten

Die atania-Plattform gewinnt mit der LKC-Gruppe ihren bislang bedeutendsten Zukauf. LKC, vor mehr als 30 Jahren in München gegründet und seither durch gezielte Akquisitionen zu einem der führenden Anbieter für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung in Süddeutschland gewachsen, bringt mehr als 30 Standorte, rund 700 Mitarbeitende und etwa 25.000 Mandanten in die Gruppe ein. Die Gründer Nicolas Kemper, Dr. Stefan Berz und Dr. Franz-Stephan von Gronau bleiben als Geschäftsführer der LKC Holding aktiv. Kemper übernimmt zusätzlich eine Rolle in der atania-Geschäftsführung. Die operative Eigenständigkeit der einzelnen Standorte bleibt ausdrücklich erhalten, lokale Partner führen ihre Einheiten weiterhin unternehmerisch eigenverantwortlich.

GREENPEAK setzt auf Fragmentierung als Chance

Hinter atania steht GREENPEAK Partners, ein Münchner Investmenthaus mit Erfahrung im Aufbau von mehr als 20 Plattformen mit einem Gesamtumsatz von rund einer Milliarde Euro. Die Investitionsthese ist klar: Der deutsche Steuerberatungsmarkt ist stark fragmentiert, technologisch unterentwickelt und steht vor einem strukturellen Nachfolgeproblem. atania bündelt regional verwurzelte Kanzleien unter einem gemeinsamen Technologiedach, ohne ihre lokale Identität aufzulösen. Neben LKC gehören bereits AC Christes & Partner und THE MAKERY zur Gruppe, die komplementäre Stärken in Transaktionsberatung, internationalen Mandaten und komplexen Strukturierungen einbringen.

Technologie und KI als gemeinsame Infrastruktur

Ein zentrales Element der Plattformstrategie ist der Aufbau einer gemeinsamen Technologiebasis. KI-gestützte Workflows, automatisierte Compliance-Prozesse und integrierte Datensysteme sollen Berater von administrativem Aufwand entlasten und Kapazitäten für anspruchsvollere Mandate freisetzen. Digitalisierte Mandantenworkflows und moderne Reporting-Lösungen sollen dabei nicht nur die interne Effizienz steigern, sondern auch die Beratungsqualität für Mandanten im Mittelstand spürbar verbessern. atania versteht sich als One-Stop-Shop, der von der Basisberatung in Steuer und Wirtschaftsprüfung bis zu hochkomplexen Spezialthemen wie internationales Steuerrecht, Transaktionen und Unternehmensbewertung alles abdeckt.