Per Meyerdierks wechselt nach über 18 Jahren beim Technologiekonzern in die Kanzleiwelt und soll Mandanten bei Datenschutz und digitaler Regulierung beraten.
18 Jahre sind eine lange Zeit. Per Meyerdierks hat sie bei Google verbracht, als Hausjurist, Strategieentwickler, zuletzt als Director Privacy Legal. Nun zieht er einen Schlussstrich und startet ein neues Kapitel. Seit Anfang Mai gehört er zum Partnerkreis von GSK Stockmann in Hamburg. Mit seinem Eintritt knackt der Hansestadt-Standort eine symbolische Marke: Die Zahl der Teilhaber steigt erstmals auf zehn.
Bei Google kümmerte sich Meyerdierks um alles, was mit Daten und deren rechtlicher Absicherung zu tun hat. Cloud-Dienste, KI-Produkte, Infrastrukturen für Informationsverarbeitung: Er entwickelte die datenschutzrechtliche Linie und setzte sie um. Davor sammelte er Erfahrung bei Lycos Europe, einem der frühen Webportale, das heute fast vergessen ist. Dieses Wissen bringt er nun in die Beratung ein. Bei GSK Stockmann soll er Mandanten im Bereich Datenwirtschaft und digitale Regulierung zur Seite stehen. Dabei geht es nicht nur um klassische Technologiefirmen. Auch Unternehmen aus traditionellen Branchen, die ihre Geschäftsmodelle digitalisieren und dabei auf regulatorische Stolpersteine stoßen, gehören zur Zielgruppe.
Was unterscheidet einen ehemaligen Konzernjuristen von einem Anwalt, der sein Leben lang in Sozietäten gearbeitet hat? Er kennt die Innenperspektive. Meyerdierks weiß, wie Entscheidungen in Technologieunternehmen fallen, welche Kompromisse nötig sind und wo Behörden empfindlich reagieren. Dieses Insiderwissen dürfte für Mandanten interessant sein, die an der Schnittstelle von Innovation und Compliance operieren.




