Johann von Pachelbel wechselt als Senior Counsel zur Kanzlei und soll die Streitbeilegungspraxis verstärken. Der Jurist bringt jahrelange Erfahrung vor internationalen Schiedsgerichten mit.
Manche Juristen vertreten Mandanten vor Gericht. Andere sitzen selbst auf der Richterbank. Johann von Pachelbel macht beides. Der erfahrene Schiedsrechtler agiert je nach Auftrag als Anwalt einer Streitpartei oder als Schiedsrichter. Diese Doppelperspektive bringt er jetzt zu Heuking mit. Anfang Mai hat er seinen Schreibtisch in Frankfurt bezogen. Er kommt von K&L Gates, wo er als Partner tätig war. Bei Heuking trägt er den Titel Senior Counsel.
Von Pachelbels Erfahrung liest sich wie eine Tour durch die globale Schiedslandschaft. ICC in Paris, DIS in Köln, SCC in Stockholm, VIAC in Wien, Verfahren nach Schweizer Regeln und UNCITRAL-Standards: Er kennt die unterschiedlichen Kulturen und Prozeduren aus erster Hand. Inhaltlich bewegt er sich im klassischen Wirtschaftsrecht. Verträge, Handelsbeziehungen, Gesellschafterstreitigkeiten, Vertriebskonflikte, Marken- und Patentfragen. Seine Mandanten stammen aus der Energiewirtschaft, dem Maschinenbau, der Automobilbranche und dem Finanzsektor.
Bei Heuking wird von Pachelbel Teil eines eingespielten Teams. Daniel Froesch leitet dort die Praxis für Prozesse und Schiedsverfahren, Thorsten Wieland verantwortet den gewerblichen Rechtsschutz. Gemeinsam wollen sie Mandanten bei komplexen Auseinandersetzungen begleiten, die oft mehrere Rechtsgebiete gleichzeitig berühren. Die Kanzlei gewinnt damit einen erfahrenen Praktiker, der sowohl die Perspektive des Streitvertreters als auch die des Entscheiders kennt. Für Mandanten kann das ein Vorteil sein: Wer weiß, wie Schiedsrichter denken, argumentiert anders.




