Karat Packaging tauscht PwC gegen BDO

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March 18, 2026
19.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der US-Verpackungsspezialist wechselt seinen Wirtschaftsprüfer. Die Trennung vom bisherigen Prüfer verlief ohne Konflikte.

Wechsel zum Jahresauftakt

Karat Packaging hat die Karten neu gemischt. Ab dem laufenden Geschäftsjahr zeichnet BDO USA für die Abschlussprüfung verantwortlich. PricewaterhouseCoopers scheidet nach mehreren Jahren aus. Der Prüfungsausschuss des an der Nasdaq notierten Unternehmens gab vergangene Woche grünes Licht für den Tausch. Der Abschied verläuft harmonisch. In den vergangenen beiden Jahren gab es weder Reibereien über Bilanzierungsmethoden noch Unstimmigkeiten beim Prüfungsablauf. Die Berichte von PwC kamen ohne Einschränkungen oder kritische Anmerkungen aus. Das Unternehmen hat den bisherigen Prüfer gebeten, diese Darstellung schriftlich zu bestätigen.

Hausaufgaben erledigt

In der jüngeren Vergangenheit musste Karat Packaging nachbessern. IT-Kontrollen und interne Abläufe wiesen Schwächen auf, die mittlerweile behoben sind. Bei der Buchungsfreigabe fehlte zeitweise die nötige Funktionstrennung. Auch dieses Problem ist seit Frühjahr 2025 vom Tisch. Die Kennzahlen sprechen für sich: Die Eigenkapitalrendite liegt bei 21 Prozent, der Altman Z-Score signalisiert solide Bonität. Mit BDO gab es vor der Mandatierung keinen Austausch über Bilanzierungsfragen oder mögliche Prüfungsergebnisse. Das Unternehmen betont, dass der Wechsel ohne vorherige Absprachen zustande kam.

Operativ auf Kurs

Das Geschäft brummt. Im Schlussquartal 2025 schlug Karat Packaging die Analystenerwartungen bei Umsatz und Gewinn. BofA Securities schraubte daraufhin die Prognosen nach oben und erhöhte das Kursziel, bleibt aber skeptisch und hält an einer vorsichtigen Einschätzung fest.