KPMG dementiert 1.000-Stellenstreichungen

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August 2, 2026
03.08.2026
2 Minuten Lesezeit

KPMG Australien hat einem Bericht der Australian Financial Review widersprochen, wonach die Prüfungsgesellschaft rund 1.000 Stellen, etwa zehn Prozent der Belegschaft, streichen will. Offiziell seien noch keinerlei Entscheidungen über Personalmaßnahmen oder betroffene Funktionen getroffen worden.

Was KPMG offiziell sagt

Ein Sprecher betonte, das Unternehmen prüfe derzeit sein Betriebsmodell, die Kostenbasis und den Personalbedarf, aber gerade das sei ergebnisoffen. Man wolle diverse Optionen im Blick behalten, um für die kommenden Herausforderungen aufgestellt zu bleiben. Auf einzelne Zahlen oder Bereiche legt sich die Führung öffentlich nicht fest.

Was die AFR gegenüberstellt

Anders liest sich der Bericht der Zeitung: Demnach seien ausgewählte Partner bereits über konkrete Streichungspläne informiert und mit einem Ultimatum konfrontiert worden, entweder das neue lokale Managementteam zu unterstützen oder das Haus zu verlassen. Damit steht Aussage gegen Aussage, mit erheblichen Konsequenzen für die interne Stimmung.

Konzernspitze reist an, Skandal-Umfeld wächst

Parallel waren Global-Chairman und CEO Bill Thomas sowie COO Gary Wingrove in Australien vor Ort, um mit Partnern und Mandanten zu sprechen: ein Signal, dass die Konzernzentrale die Lage nicht mehr als reines Länderthema behandelt. Zusätzlich rücken mit Optus als weiterem betroffenen Datenlieferanten sowie Telstra als zusätzlichem Ausschreibungsziel neben Lendlease, Westpac und Dexus zwei weitere große Namen in den Fokus des Whistleblower-Verfahrens, was den möglichen Reputationsschaden für KPMG spürbar vergrößert.

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