Der Energierechtler verlässt Clifford Chance und schließt sich dem wachsenden Infrastrukturteam der Kanzlei in Düsseldorf an.
Berufliche Wege kreuzen sich manchmal erneut. Zaid Mansour kennt Dr. Werner Brickwedde aus gemeinsamen Jahren, nun arbeiten beide wieder unter einem Dach. Bei Orrick übernimmt Mansour eine Partnerposition im Energie- und Infrastrukturbereich. Zuletzt beriet er als Counsel bei Clifford Chance, jetzt steigt er in der Hierarchie auf und wechselt gleichzeitig die Kanzlei. Brickwedde begrüßt den Zugang als Bereicherung für anspruchsvolle Mandate.
Mansours Expertise deckt ein breites Technologiespektrum ab. Offshore-Windparks gehören ebenso zu seinem Portfolio wie Solaranlagen und Batteriespeichersysteme. Wasserstoffprojekte, LNG-Importterminals und konventionelle Gaskraftwerke ergänzen das Profil. Diese Vielseitigkeit ermöglicht eine Begleitung von Mandanten über verschiedene Erzeugungsformen hinweg. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Projektentwicklung sowie energierechtlichen Aspekten bei M&A-Transaktionen und Projektfinanzierungen.
Der Zugang fügt sich in eine offensive Personalstrategie ein. Im vergangenen Jahr gewann Orrick neun Partner für sein europäisches Energie- und Infrastrukturteam in vier verschiedenen Märkten. Im November schloss sich ein vierköpfiges M&A-Team unter Führung von Dr. Michael Prüßner und Benjamin Schikora dem Münchner Büro an. Dr. Stefan Schultes-Schnitzlein, gemeinsam mit Dr. Christoph Brenner für die deutschen Standorte verantwortlich, ordnet die Bewegungen strategisch ein: Das Wachstum konzentriere sich gezielt auf Felder, die zu den globalen Stärken der Kanzlei passten.
Die Energiewirtschaft operiert in einem dichten Netz aus Vorschriften. Genehmigungsverfahren, Netzanschlussregelungen und Fördermechanismen erzeugen kontinuierlichen Beratungsbedarf. Mansour bringt tiefgehende Kenntnis dieser Rahmenbedingungen mit. Kommerzielle Vertragsstrukturen bei Großprojekten erfordern zudem die Fähigkeit, technische, wirtschaftliche und rechtliche Aspekte zu verbinden. Für Orrick bedeutet der Zugang zusätzliche Kapazität in einem Segment mit strukturellem Rückenwind.




