Sutter wechselt zu McDermott

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February 5, 2026
06.02.2026
2 Minuten Lesezeit

Der langjährige Norton Rose Partner verstärkt das Frankfurter Banking-Team und bringt über zwei Jahrzehnte Finanzierungsexpertise mit.

Erfahrener Dealmaker wechselt die Seiten

Manche Karrieren sprechen für sich. Dr. Oliver Sutter berät seit mehr als zwanzig Jahren bei komplexen Finanzierungstransaktionen. Nun schlägt er ein neues Kapitel auf. Seit Februar gehört der Jurist als Partner zu McDermott Will & Schulte in Frankfurt. Zuvor prägte er fast 16 Jahre die Bank- und Finanzrechtspraxis von Norton Rose Fulbright in Deutschland, die er bis Oktober 2024 leitete. Davor sammelte er gut acht Jahre Erfahrung bei Freshfields Bruckhaus Deringer, wo er zum Counsel aufstieg.

Internationale Transaktionen als Kerngeschäft

Sutters Expertise liegt dort, wo Finanzierungen komplex werden. Grenzüberschreitende Strukturierungen, Verhandlungen mit mehreren Parteien in verschiedenen Jurisdiktionen und die Abstimmung unterschiedlicher Rechtssysteme gehören zu seinem Alltag. Rekapitalisierungen und Restrukturierungen ergänzen das Portfolio. Seine Mandanten kommen aus allen Ecken des Finanzierungsgeschäfts: Kreditinstitute, Finanzsponsoren und Unternehmen auf der Nehmerseite. Diese Bandbreite ermöglicht ihm, Transaktionen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Wachstumsstrategie im Transaktionsbereich

McDermott Will & Schulte verfolgt klare Ausbaupläne. Im Bereich Transactions arbeiten deutschlandweit bereits 82 Juristinnen und Juristen. Mit Sutters Zugang gewinnt das Frankfurter Büro zusätzliche Schlagkraft bei Finanzierungsmandaten. Managing Partner Frank Müller verweist auf steigende Marktanforderungen als Treiber der Personalentscheidung. Die Kanzlei positioniert sich für ein Umfeld, in dem Refinanzierungen, Restrukturierungen und neue Kreditstrukturen an Bedeutung gewinnen.

Partnerstatus ohne Unterbrechung

Der Wechsel erfolgt auf Augenhöhe. Sutter behält die Position, die er bereits bei Norton Rose Fulbright bekleidete. Für einen Juristen mit seiner Seniorität und seinem Netzwerk ist das keine Überraschung. Für McDermott bedeutet der Zugang einen etablierten Namen mit gewachsenen Mandantenbeziehungen und Marktkenntnis.