NVIDIA und Deutsche Telekom setzen auf das Berliner KI-Startup. Die Bewertung springt auf 2,5 Milliarden Dollar.
N8n hat zugeschlagen. Das Berliner Unternehmen sichert sich 180 Millionen Dollar in einer Finanzierungsrunde, die es in die Milliarden-Liga katapultiert. Mit einer Bewertung von 2,5 Milliarden Dollar gehört n8n nun zu den wertvollsten deutschen Startups. Unter den Geldgebern finden sich klangvolle Namen: Der Chipriese NVIDIA aus Kalifornien und die Deutsche Telekom aus Bonn. Was macht n8n eigentlich? Die Firma liefert eine Plattform, mit der Unternehmen KI-Werkzeuge zusammenstecken können wie Legosteine. Über eine visuelle Oberfläche entstehen Workflows, ohne dass Entwickler tief in Code einsteigen müssen. Wer seine Daten im eigenen Rechenzentrum behalten will, kann das tun: für Firmen mit strengen Compliance-Vorgaben ein Argument.
Vodafone, Softbank, Delivery Hero: Die Referenzen können sich sehen lassen. Die Kunden berichten von spürbaren Effizienzgewinnen und Kostensenkungen. Offenbar trifft n8n einen Nerv. Unternehmen suchen nach Wegen, KI einzusetzen, ohne sich an einen Anbieter zu ketten oder die Kontrolle über sensible Daten abzugeben.
NVIDIA verdient sein Geld mit Hochleistungschips, die KI-Anwendungen antreiben. Die Beteiligung an n8n öffnet eine Tür in den Softwaremarkt, wo die Margen oft höher liegen. Die Telekom wiederum könnte die Technologie nutzen, um eigene Prozesse zu automatisieren oder neue Dienste für Geschäftskunden zu entwickeln. Beide Konzerne wetten darauf, dass flexible KI-Infrastruktur gefragt bleibt. N8n will wachsen. Das frische Kapital soll in Produktentwicklung und Personalaufbau fließen. Internationale Expansion steht ebenfalls auf der Agenda. Die Nachfrage nach anpassbaren KI-Lösungen steigt weltweit. Wer früh Marktanteile sichert, hat gute Karten für die kommenden Jahre.




