Die Wiener Kanzlei verstärkt ihr Team im Gesellschafts- und Haftungsrecht. Der habilitierte Jurist bringt Erfahrung aus Wissenschaft und Großkanzleien mit.
Völkl Rechtsanwälte hat zugeschlagen. Sixtus-Ferdinand Kraus wechselt zur Wiener Boutique und verstärkt dort die Praxis für Gesellschafts- und Haftungsrecht. Der 42-Jährige bringt einen ungewöhnlichen Werdegang mit. An der Universität Wien erwarb er die Habilitation im Gesellschafts- und Zivilrecht. Zwischen 2020 und 2024 stand er als Professor am Institut für Zivilrecht der Johannes Kepler Universität Linz vor Studierenden. Die Anwaltszulassung besitzt er seit 2019. Stationen bei Torggler und CMS rundeten seine praktische Ausbildung ab.
Die Kanzlei reagiert auf einen Markt im Wandel. In den vergangenen Jahren hat eine Welle von Unternehmensinsolvenzen die Nachfrage nach Beratung zur Organ- und Beraterhaftung kräftig angeschoben. Geschäftsführer, Vorstände und externe Berater geraten immer häufiger ins Fadenkreuz von Gläubigern, Insolvenzverwaltern und Versicherern. Wer haftet wann, in welcher Höhe, mit welchen Verteidigungsmöglichkeiten? Diese Fragen beschäftigen Mandanten und Anwälte gleichermaßen.
Namenspartner Clemens Völkl freut sich über den Fang. Er beschreibt Kraus als Juristen, der akademische Tiefe mit unternehmerischem Gespür verbinde. Partner Philipp Frenzl ergänzt: Haftungsberatung zähle seit Jahrzehnten zu den tragenden Säulen der Kanzlei. Mit Kraus gewinne man jemanden, der dieses Feld auf ein neues Niveau heben könne.
Völkl Rechtsanwälte hat sich auf Großschadensfälle spezialisiert. Unternehmen, Organmitglieder und Versicherer gehören zur Mandantschaft. Der Zugang eines habilitierten Gesellschaftsrechtlers passt in diese Strategie. Bei anspruchsvollen Mandaten, wo juristische Feinarbeit und wirtschaftliches Verständnis zusammenkommen müssen, will die Kanzlei künftig noch schlagkräftiger auftreten.




