Die NRW.Bank steigt erstmals bei einem Verteidigungs-Start-up ein: Sie investiert 500.000 Euro in Skylance aus Hürth bei Köln. Das Geld fließt in die Weiterentwicklung des Drohnenabwehrsystems „DroneHammer“.
Die Förderbank wandelt ein bestehendes Wandeldarlehen über 200.000 Euro in eine Beteiligung um und stellt weitere 300.000 Euro bereit. Insgesamt sammelte Skylance in der Runde mehr als 1 Mio. Euro ein. Neben der NRW.Bank beteiligte sich ein Kreis von Unternehmern und Investoren des Düsseldorfer Investment Advisory Club (IACD e.V.). Das frische Kapital soll die Technologieentwicklung beschleunigen und den Weg zur Serienfertigung ebnen.
Das 2025 gegründete Start-up entwickelt den „DroneHammer“, einen lasergesteuerten Lenkflugkörper von rund 700 Gramm. Er soll kleinere Drohnen abwehren und erreicht laut Unternehmensangaben mehr als 600 km/h. Die Zielerfassung erfolgt über Laserenergie, Softwarealgorithmen und Bildverarbeitung. Der Stückpreis liegt unter 3.000 Euro. Die Technologie wird derzeit gemeinsam mit der Bundeswehr erprobt. Die NRW.Bank-Vorstandsvorsitzende Gabriela Pantring betonte, Start-ups könnten mit neuen Technologien einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz des Landes leisten. Junge Unternehmen bräuchten ausreichend Kapital, damit aus Ideen marktfähige Lösungen würden; die Beteiligung schaffe dafür die finanzielle Grundlage. Die Finanzierung erfolgt vor dem Hintergrund eines wachsenden Bedarfs an Drohnenabwehrtechnologien.




