Die erweiterte Partnerschaft zielt auf drei Baustellen, an denen sich der Wert von KI im Unternehmen entscheidet, nämlich Skalierung, M&A und ERP.
PwC US und Palantir bauen ihre strategische Allianz aus, um Unternehmen bei der Transformation zentraler Geschäftsprozesse mit Daten und KI zu unterstützen. Im Fokus stehen zunächst drei Felder, in denen viele Projekte bislang über Einzelfälle nicht hinauskommen: das Skalieren von KI, die Neugestaltung von Fusionen und Übernahmen sowie die Modernisierung der ERP-Landschaft. Die Kombination aus Palantirs Daten- und KI-Plattformen und der Branchen- und Umsetzungserfahrung von PwC soll KI tiefer in den Kern der Organisationen tragen, dorthin, wo Entscheidungen fallen und Arbeit tatsächlich erledigt wird.
Dass der Ansatz Wirkung zeigt, untermauert PwC mit Zahlen aus abgeschlossenen Projekten. Bei einem Lebensmittelhersteller stieg die Effizienz der Lieferkette um bis zu zehn Prozent, ein Lebensmittelhändler verbesserte seine Prognosegenauigkeit auf 90 bis 95 Prozent, und ein Autovermieter senkte die Zahl ausgefallener Fahrzeuge um 40 Prozent. Erst kürzlich wurde PwC im Palantir-Ökosystem als führend im Bereich KI-Engineering und Managed Services ausgezeichnet. Künftig soll KI unter anderem in Logistik, Kundenmanagement, digitales Risiko und Immobilienverwaltung einziehen.
Ein Kernstück der Allianz ist eine nach eigenen Angaben branchenweit erste KI-native Deal-Plattform auf Basis von Palantir Foundry und AIP. Sie soll Transaktionen bis zu 50 Prozent schneller abwickeln und die einmaligen Kosten um bis zu 45 Prozent senken, indem sie Integration und Abspaltung beschleunigt. Beim heiklen ERP-Umbau wiederum setzen beide Häuser am größten Risiko an, nämlich der Datenqualität vor der Einführung. Durch die Verbindung von PwCs SAP-Expertise mit Palantirs KI-Plattform lassen sich Schwachstellen früher erkennen und Weichen verlässlicher stellen.




