Die genossenschaftliche Private-Markets-Plattform VR Crowd hat seit ihrem Start rund 135 Millionen Euro von Privatanlegern eingesammelt. Geschäftsführerin Kerstin Amend-Maar denkt nun über eine Erweiterung des Angebots nach.
Die genossenschaftliche Private-Markets-Plattform VR Crowd hat bislang rund 135 Millionen Euro eingesammelt, sagte Geschäftsführerin Kerstin Amend-Maar. Die Plattform ermöglicht Privatpersonen, sich etwa an der Finanzierung von Bauprojekten oder Firmen zu beteiligen. Eine Anlageform, die lange vor allem institutionellen Investoren vorbehalten war. Die Projekte stammen von verschiedenen Volks- und Raiffeisenbanken, die sich selbst auch an den Finanzierungen beteiligen. Mit den eingesammelten Geldern wurden bislang rund 130 Projekte mitfinanziert. Amend-Maar sagt, im vergangenen Jahr habe man die Schwelle von 100 Millionen Euro genommen, im nächsten Jahr werde man wohl die 150-Millionen-Euro-Marke erreichen. Im Schnitt investieren Anleger rund 5.500 Euro pro Projekt.
VR Crowd war 2018 als Projekt der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg gestartet und wurde 2022 in eine eigenständige GmbH ausgelagert. Von den rund 130 finanzierten Projekten wurden bislang mehr als 40 komplett zurückbezahlt. Amend-Maar sagt, für VR Crowd sei es Zeit für den nächsten Schritt, man denke darüber nach, das Private-Markets-Angebot auszuweiten. Aufgrund des hohen Interesses von Anlegern werde geprüft, zusätzlich Fonds auf die Plattform zu nehmen, damit Anleger ihr Private-Markets-Portfolio dauerhaft erweitern können. Entschieden sei aber noch nichts, letztlich sei jede Expansion auch eine wirtschaftliche Entscheidung.




