Partners Group weist den Bericht des Short-Sellers Grizzly Reports als verleumderisch und irreführend zurück und prüft rechtliche Schritte wegen Marktmanipulation, während die Aktie in der betreffenden Woche über 7 Prozent verlor.
Partners Group hat in einer Stellungnahme den Bericht von Grizzly Reports, der Bewertungspraktiken bei ausgewählten Einzelfällen im Software-Portfolio kritisiert, entschieden zurückgewiesen. Das Unternehmen bezeichnet die Vorwürfe als verleumderisch und irreführend und bemängelt, dass Grizzly vor Veröffentlichung keine Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt habe. Grizzly behauptet, bis zu 40 Prozent der Anlagen in den Evergreen-Fonds seien möglicherweise falsch bewertet. Partners Group betont, dass seine Bewertungen von unabhängigen Dritten geprüft werden und auf internationalen Standards basieren.
Partners Group benennt konkrete sachliche Fehler im Bericht: Bei der Beteiligung an Zenith Longitude Limited, die laut Grizzly keine geschäftlichen Aktivitäten verzeichnen soll, handelt es sich tatsächlich um die Holdinggesellschaft des global tätigen Logistikers Apex Logistics. Zudem werde ignoriert, dass die verstaatlichte russische Tochter der Stada Arzneimittel AG, an der Partners Group indirekt beteiligt ist, auf null abgeschrieben wurde. Auch die Behauptung, die Evergreen-Plattform trage nahezu die Hälfte zum Gesamtumsatz bei, sei falsch; der tatsächliche Anteil liege bei 34 Prozent. Partners Group prüft, ob rechtliche Schritte wegen Marktmanipulation ergriffen werden sollen.




