Der Spezialchemiehersteller hat auf seiner Hauptversammlung die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut bestellt. Daneben beschlossen die Aktionäre eine höhere Dividende und die Umstellung auf Namensaktien.
RSM Ebner Stolz behält das Prüfmandat bei der Alzchem Group. Die Hauptversammlung des Trostberger Spezialchemieherstellers hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erneut zum Abschlussprüfer bestellt. Damit setzt sich eine bestehende Zusammenarbeit fort.
Neben der Prüferbestellung standen weitere Punkte auf der Tagesordnung. Die Dividende steigt auf 2,10 Euro je Anteilsschein, ein spürbares Plus gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen will seine Eigentümer stärker am Erfolg beteiligen.
Alzchem vollzieht einen Wechsel bei der Aktienform. Künftig gibt das Unternehmen Namensaktien aus statt der bisherigen Inhaberpapiere. Der Schritt soll den Austausch mit den Anteilseignern erleichtern. Wer im Aktienregister steht, lässt sich direkter ansprechen als anonyme Inhaber. Zusätzlich hat die Versammlung Voraussetzungen für elektronische Wertpapiere geschaffen. Das macht virtuelle Hauptversammlungen einfacher und die Verwaltung schlanker.
Vorstand und Aufsichtsrat erhielten grünes Licht für ihre Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Abstimmungen gingen mit breiter Mehrheit durch. Alzchem hat sich auf Spezialchemikalien für Nischenmärkte spezialisiert und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 562 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis vor Abschreibungen von etwa 116 Millionen Euro.




