731 Millionen und ein neuer CFO: Helaba bleibt auf Kurs

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April 10, 2026
13.04.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Helaba schließt 2025 mit 731 Millionen Euro Vorsteuerergebnis ab und hält am mittelfristigen Milliardenziel fest. Zum 1. April übernahm Dr. Ingo Wiedemeier das CFO-Amt.

Stabiles Ergebnis, solide Kapitalbasis

Trotz geopolitischer Belastungen erzielte die Helaba ein Vorsteuerergebnis von 731 Millionen Euro, auf Vorjahresniveau (GJ 2024: 767 Millionen Euro; GJ 2023: 722 Millionen Euro). Das Provisionsergebnis legte um 2,8 Prozent auf 594 Millionen Euro zu, das Zinsergebnis gab marktbedingt um 10,8 Prozent auf 1,602 Milliarden Euro nach. Die Risikovorsorge sank um 24,4 Prozent auf 265 Millionen Euro, die CET1-Quote verbesserte sich durch die CRR-III-Umstellung auf 16,7 Prozent.

Investitionen belasten, Segmente liefern

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 6,0 Prozent auf 1,907 Milliarden Euro, getrieben durch Investitionen in IT, Wachstumsinitiativen und KI-Projekte. Im Segment Real Estate verdoppelte sich der Vorsteuergewinn nahezu auf 198 Millionen Euro, Corporates & Markets legte auf 182 Millionen Euro zu. CEO Thomas Groß äußert sich wie folgt: „Wir investieren in unsere Zukunft, in Wachstumsinitiativen, unsere IT-Infrastruktur und KI-Projekte.“

Neuer CFO, gedämpfter Ausblick

Zum 1. April 2026 hat Dr. Ingo Wiedemeier (54) das CFO-Amt übernommen und verantwortet fortan Finanzen, Operations, Organisation sowie die WIBank. Für 2026 erwartet die Helaba ein Vorsteuerergebnis zwischen 600 und 700 Millionen Euro. Am mittelfristigen Ziel von über einer Milliarde Euro hält das Institut fest.

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