Die Beratung punktet erstmals bei Lieferketten, IT-Strategie und Restrukturierung. Kunden und Konkurrenten bewerten gleichermaßen positiv.
KPMG hat im Beraterranking des Wirtschaftsmagazins brand eins kräftig zugelegt. In drei Kategorien tauchte die Gesellschaft zum ersten Mal auf und räumte dabei sofort die Höchstwertung ab. Drei Sterne vergaben Kunden für die Arbeit bei Lieferketten, IT-Strategie und Sanierungsprojekten. Auch das Team für Industriegüter und Dienstleistungen schaffte auf Anhieb die beste Bewertung. Für eine Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, die traditionell mit Wirtschaftsprüfung und Steuern assoziiert wird, ist das ein Signal in Richtung Wettbewerber aus der reinen Strategieberatung.
Die Fortschritte beschränken sich nicht auf neue Felder. Im Bereich Konsumgüter und Handel kletterte KPMG von zwei auf drei Sterne. Die Teams für Automobil, Banken, Versicherungen, Energie, Gesundheit und öffentlichen Sektor zählen ohnehin seit Jahren zu den festen Größen im Ranking. Vorstand Holger Kneisel sieht darin eine Bestätigung dafür, dass Mandanten nicht nur Fachwissen erwarten, sondern Partner, die Veränderungen gemeinsam umsetzen.
Das Ranking fußt auf zwei Umfragen. Geschäftskunden aus dem DAX und den Nebenindizes geben ihre Einschätzung ab, parallel bewerten Berater anderer Häuser die Konkurrenz. Bei dieser Kollegenbefragung verbesserte sich KPMG im Bereich öffentlicher Sektor ebenfalls auf drei Sterne. Wenn selbst Wettbewerber Anerkennung zollen, dürfte das intern für zusätzlichen Rückenwind sorgen.




