Sachsen-Anhalt bewilligt EU-Mittel für 86 Forschungsprojekte. Der Schwerpunkte liegen auf Digitalisierung und nachhaltigen Lösungen für die Chemieindustrie.
Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt erhielten 2025 rund 92,7 Millionen Euro an Förderungen für Innovationsprojekte. Die überwiegend aus EU-Mitteln stammenden Gelder flossen an 86 Projekte von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Wissenschaftsminister Armin Willingmann (SPD) bezeichnete die Förderung als "Booster für Zukunft und Wachstum". In der aktuellen EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 wurden nach Angaben des Wissenschaftsministeriums bereits mehr als 292 Millionen Euro an Fördergeldern bewilligt.
Zu den bedeutendsten Förderungen zählt das Forschungszentrum Dynamische Systeme (CDS) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Das Zentrum soll den Strukturwandel in der Chemieindustrie durch Künstliche Intelligenz und neue Recyclinglösungen für Kunststoffabfälle vorantreiben. Der Medizintechnik-Campus der Universität Magdeburg profitierte ebenfalls mit knapp zehn Millionen Euro Förderung. Die Projekte konzentrieren sich auf Digitalisierung und nachhaltige Innovationen für den Industriestandort Sachsen-Anhalt.




