Von Apollo verwaltete Fonds haben gemeinsam mit KKR eine bereits im Juli angekündigte Kapitallösung über 3 Milliarden Euro für Bayer abgeschlossen. KKR steigt dabei als bedeutender Minderheitsinvestor ein.
Apollo und KKR haben Eigenkapital in eine neu gegründete Gesellschaft eingebracht, die Bayers Geschäft mit langwirksamen, reversiblen Verhütungsmitteln (LARC) hält. Bayer selbst behält die Mehrheit an der Einheit und die volle operative Kontrolle. An der LARC-Strategie ändert sich durch die Investition nichts. "Wir sind stolz darauf, als Kapitalpartner für Bayer eine mehrere Milliarden Euro schwere, maßgeschneiderte Lösung entwickelt und geführt zu haben", sagte Apollo-Partner Jamshid Ehsani. Bayer stehe als globaler Life-Sciences-Konzern beispielhaft für die großen, etablierten Unternehmen, die Apollo über sein High-Grade-Capital-Solutions-Geschäft betreue.
Apollo habe sich verpflichtet, in den kommenden zehn Jahren mehr als 100 Milliarden Dollar in Deutschland zu investieren, so Ehsani weiter. Bayer stehe beispielhaft für die Art langfristiger, strategischer Partnerschaft, die Apollo mit den wichtigsten Unternehmen des Landes anstrebe. Als Finanzberater der Apollo-Fonds fungierte Centerview Partners, rechtlich begleitet wurde die Transaktion von Latham & Watkins, Paul, Weiss sowie NautaDutilh. Apollo verwaltete zum 30. Juni rund 1,05 Billionen Dollar, Bayer beschäftigte im Geschäftsjahr 2025 rund 88.000 Mitarbeitende bei 45,6 Milliarden Euro Umsatz.




