Bei der Nachfrage nach KI-Fachkräften liegt Deutschland laut einer WTW-Studie weltweit auf Platz drei, bei der Vergütung klafft im Vergleich zu den USA aber eine deutliche Lücke.
Für die Studie "Artificial Intelligence and Digital Talent Salary Survey" hat WTW rund 11.700 Firmen in 30 Ländern befragt, 597 davon aus Deutschland. Beim Bedarf an AI Engineers und Machine Learning Engineers liegt die Bundesrepublik weltweit auf Rang drei, übertroffen nur von den USA und Indien. Beim Gehalt klafft dagegen eine deutliche Lücke: US-amerikanische ML-Spezialist:innen im mittleren Karrierelevel kommen im Median auf über 170.000 Dollar Gesamtvergütung, in Deutschland sind es knapp 122.000 Dollar.
Fast jedes zweite Unternehmen weltweit hat inzwischen eigene Vergütungsprogramme für digitale Talente aufgelegt: 45 Prozent zahlen ein höheres Grundgehalt, 38 Prozent bieten flexible Arbeitsmodelle, 29 Prozent zusätzliche Weiterbildung, 26 Prozent Retention-Boni und 21 Prozent langfristige Vergütungsbausteine wie Restricted Stock Units. Bei KI-Rollen wächst laut WTW vor allem die Gesamtvergütung schneller als das reine Grundgehalt.




