Ein weiterer Partnerzugang bringt den China Desk der Kanzlei auf über 20 Fachleute und macht sichtbar, wo sie im Beratungsmarkt wachsen will.
Während viele Häuser ihre China-Kompetenz eher punktuell vorhalten, baut Baker Tilly sie in Frankfurt planvoll zu einer eigenen Größe aus. Sichtbar wird das am Zugang von Christian Ostermöller, der zum 1. September als Partner einsteigt und damit einem alten Weggefährten folgt. Hui Zhao, mit dem er seit 2017 zusammenarbeitet, war bereits im Juli von Eversheds Sutherland gekommen. Gemeinsam bilden die beiden künftig mit Yan Zhang und Xiaolun Heijenga den juristischen Kern eines Bereichs, den die Kanzlei erklärtermaßen als Wachstumsfeld begreift.
Ostermöllers Profil passt zu diesem Anspruch. Er berät im Gesellschaftsrecht rund um Firmenkäufe, Umstrukturierungen und strategische Vertragsfragen, sein Steckenpferd aber sind chinesische Investoren, die in Deutschland und Europa zukaufen. Dieses Geschäft hat er über Jahre mit Zhao selbst aufgebaut, gestützt auf Erfahrung in Feldern wie Automotive, Life Science und Biogas. Seine bisherigen Stationen führten ihn über King & Wood Mallesons, wo er die Commercial-Praxis aus der Taufe hob, zu Eversheds Sutherland, dort zuletzt als Kopf des Frankfurter Vertragsgeschäfts. Als Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht bringt er die formale Spezialisierung gleich mit.
Für Managing Partner Dr. Thomas Gemmeke liegt der Reiz in der Verbindung zweier Kompetenzen, die selten in einer Hand liegen, nämlich klassischer Transaktionsberatung und einem echten Verständnis für die Eigenheiten des Geschäfts zwischen beiden Ländern. Untermauert wird das durch schiere Masse, denn nach mehreren Zugängen samt der übernommenen Steuerboutique FAM Tax versammelt der China Desk mittlerweile mehr als 20 Rechts- und Steuerfachleute und gehört damit zu den größten Adressen seiner Art in Deutschland.




