Der Wiedereinstieg nach der Auszeit verläuft selten sanft: Hunderte E-Mails, volle Meeting-Kalender und unbekannte Projekte erwarten die Rückkehrer. Dabei ließe sich der erste Arbeitstag mit einfachen Tricks deutlich entschärfen, wenn man ihn denn plant.
Ein auf LinkedIn diskutierter Ansatz ist der sogenannte Inkognito-Tag. Dabei bleibt die Abwesenheitsnotiz aktiv, Meetings werden gemieden, und der Arbeitstag beginnt später und endet früher. Erledigt wird nur das Allernötigste, um den Einstieg zu erleichtern. Wer diesen Luxus nicht hat, kann den ersten Tag auf einen Donnerstag oder Freitag legen. So startet man in eine kurze Woche und kann sich bald auf das Wochenende freuen.
Entscheidend ist auch der letzte Tag vor der Auszeit: Wer sich diesen blockt, kann alles auf Schiene bringen. Eine ausführliche Abwesenheitsnotiz mit dem Hinweis, wichtige Nachrichten erneut zu senden, reduziert den Rückstau. Überraschend wenige E-Mails kommen tatsächlich ein zweites Mal, vieles erledigt sich von selbst. Diese Erkenntnis sollte man mitnehmen: Nicht alles im Posteingang ist so dringend, wie es scheint.




