Bei der Ablösung der bisherigen Konzernfinanzierung des Audioanbieters tonies SE saß Clifford Chance auf der Seite der Banken, die dem Unternehmen 150 Millionen Euro an frischer Kreditlinie zur Verfügung stellten.
Auslöser des Mandats war die Entscheidung von tonies, die bestehende Konsortialfinanzierung frühzeitig abzulösen und durch ein größer dimensioniertes Instrument zu ersetzen. Fünf Banken beteiligten sich an der neuen revolvierenden Fazilität, die Commerzbank übernahm die Rolle als Dokumentationsagent. Ausgestaltet wurde die Linie mit einer Grundlaufzeit von drei Jahren, ergänzt um zweifache Verlängerungsmöglichkeit à zwölf Monate sowie einer Option zur nachträglichen Volumenerhöhung. Rechtlich betreut wurden die Banken durchgehend von Clifford Chance, während sich tonies auf Freshfields stützte.
Verantwortlich für die Bankberatung war Simon Reitz, Partner in der Debt-Finance-Praxis von Clifford Chance am Standort Frankfurt. Auf der Gegenseite steuerten Michael Josenhans, ebenfalls Frankfurter Partner, und Counsel Alexander Pospisil mit Doppelstandort Frankfurt und Berlin das Mandat für Freshfields. Die personelle Aufstellung bestätigt einmal mehr den Rang des Frankfurter Marktes für komplexere syndizierte Unternehmensfinanzierungen im mittleren Volumenbereich.
Für die beratenden Kanzleien ist die Größe des Mandats auch im Kontext der Wachstumspläne des Kreditnehmers zu lesen. Der Hersteller der Toniebox versteht sich als globale Plattform für interaktive Audioangebote im Kindersegment und peilt bis 2030 einen Umsatzsprung auf über 1,4 Milliarden Euro an, primär aus organischer Expansion in den heutigen Kernmärkten. Die erhöhte Kreditlinie dürfte den finanziellen Bewegungsspielraum für diese Etappe deutlich vergrößern und damit auch künftige Beratungsanlässe absehbar machen.




