Die Venture-Capital-Gesellschaft des Landes Berlin hat 2025 mit 14,4 Mio. Euro Eigenkapital insgesamt 98,3 Mio. Euro an privatem Kapital mobilisiert und festigt damit Berlins Führungsposition im deutschen Startup-Ökosystem.
IBB Ventures hat sich 2025 an insgesamt 39 Startups beteiligt und dabei 14,4 Mio. Euro investiert, verteilt auf 13 Erstfinanzierungen und 26 Folgefinanzierungsrunden. Durch Co-Investments privater Investoren wurden insgesamt 98,3 Mio. Euro an Venture Capital mobilisiert, was einer Hebelwirkung von durchschnittlich 1:5 entspricht: Jeder von IBB Ventures investierte Euro mobilisiert fünf Euro an privatem Kapital. Highlight des Jahres 2025 war der Launch des Pre-Seed Fonds B#, aus dem bereits acht Deeptech-Startups mit 2,1 Mio. Euro finanziert wurden. Der Fonds richtet sich an die Deeptech-Branche mit besonderem Fokus auf Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Aktuell investiert IBB Ventures aus der fünften Fondsgeneration mit einem Gesamtvolumen von 140 Mio. Euro in vier Fonds.
Zum Jahresende 2025 zählte die IBB-Ventures-Familie 99 Startups mit einem Gesamtumsatz von 772 Mio. Euro und 3.414 Beschäftigten, davon 40 Prozent Frauen. Aus durchschnittlich weniger als zehn Beschäftigten und unter 0,8 Mio. Euro Umsatz vor der IBB-Beteiligung entwickeln sich Unternehmen mit im Schnitt 34 Beschäftigten und 7,8 Mio. Euro Umsatz. Seit Beginn 2026 hat IBB Ventures bereits neun neue Beteiligungen abgeschlossen und 7,0 Mio. Euro investiert, weitere 17 Mio. Euro kamen von Finanzierungspartnern hinzu. Berlin liegt bei der Anzahl der Finanzierungsrunden vor Bayern und Nordrhein-Westfalen. Bürgermeisterin Franziska Giffey betont das Ziel, Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins in Europa zu entwickeln.




