Continental will 2026 Marge steigern

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March 12, 2026
13.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Der Reifenhersteller rechnet mit einem bereinigten EBIT von 11,0 bis 12,5 Prozent. 2025 lag die Marge bei 10,3 Prozent. Die Dividende soll um 20 Cent steigen.

Premiumreifen und sinkende Rohstoffpreise helfen

Continental erwartet für 2026 ein besseres Ergebnis, obwohl das Umfeld volatil bleibt. Wachstumstreiber sind Premiumreifen ab 18 Zoll, außerdem rechnet man mit günstigeren Rohstoffen. Im zweiten Halbjahr sollten sich die Industriemärkte erholen. Auch Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung bei ContiTech dürften wirken. Gleichzeitig belasten Handelsbarrieren weiter. Unterm Strich peilt Continental einen Konzernumsatz von 17,3 bis 18,9 Milliarden Euro an sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 11,0 bis 12,5 Prozent. Der bereinigte Free Cashflow soll zwischen 0,8 und 1,2 Milliarden liegen.

2025: Umsatz gesunken, Ziele aber erreicht

Im abgelaufenen Jahr erwirtschaftete Continental 19,7 Milliarden Euro Umsatz nach 20,1 Milliarden im Vorjahr. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte, wuchs man um 0,8 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis sank um acht Prozent auf 2,0 Milliarden nach 2,2 Milliarden. Die EBIT-Marge rutschte von 11,0 auf 10,3 Prozent. CFO Roland Welzbacher betont: In einem schwierigen Umfeld sei das ein gutes Ergebnis. Allein Zölle hätten im Reifengeschäft über 100 Millionen gekostet.

Aktionäre und Belegschaft profitieren

Für 2025 schlägt der Vorstand 2,70 Euro Dividende pro Aktie vor, 20 Cent mehr als im Vorjahr. Das wären rund 540 Millionen Ausschüttung nach 500 Millionen. Die Quote liegt bei etwa 50 Prozent des Nettoergebnisses vor Sondereffekten. Auch die Mitarbeiter bekommen eine Erfolgsbeteiligung, voraussichtlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.