Mit Barbara Richter besetzt die DWS eine Schlüsselposition im wachsenden Asset-Based-Finance-Segment und unterstreicht den Umbau ihres Private-Credit-Geschäfts nach dem strategischen Neustart mit der Deutschen Bank.
Die DWS ernennt Barbara Richter zur Leiterin für Asset Based Finance. Richter wechselt von Värde Partners in London, wo sie als Co-Head die Verantwortung für EMEA und globale Whole-Loan-Investments trug. Davor war sie in leitender Funktion für Goldman Sachs tätig. Asset Based Finance ist eine Anlageklasse innerhalb des Private-Credit-Universums, bei der Kredite durch Vermögenswerte besichert werden. Das Spektrum reicht vom kleinteiligen Ankauf von Forderungen über die Finanzierung von Lagerbeständen und Maschinen bis hin zu Flugzeugen und Schiffen, was die Anlageklasse zu einer der breitesten im gesamten Private-Credit-Universum macht.
Die Personalie ist eingebettet in einen grundlegenden Umbau: Im vergangenen Jahr hatten DWS und Deutsche Bank angekündigt, im Bereich Private Credit enger zu kooperieren. In der Folge musste die DWS ihre eigenen Direct-Lending-Pläne aufgeben, die Deutsche Bank wickelte ihre Private-Markets-Plattform in London ab. Seither baut die DWS ihr Private-Credit-Team schrittweise mit externen Zugängen neu auf. Globaler Chef des Segments ist Patrick Connors, der von der Deutschen Bank kam. Florian Jacob, ebenfalls ein Zugang von der Deutschen Bank, leitet den Bereich Corporate Private Credit. Mit Richter fügt sich nun eine ausgewiesene ABF-Spezialistin in das entstehende Team ein.




