Bei der Wiener Anwaltskanzlei der Big-Four-Gruppe gibt es Zuwachs. Lukas Straganz steigt im Arbeitsrecht ein und bringt ein Profil mit, das gerade in einem Bereich gefragt ist: dem Umgang mit den neuen Vorschriften zu Entgelttransparenz.
Was bisher als interne Personalsache galt, hat sich in den vergangenen Monaten zu einem juristischen Hochrisikofeld entwickelt. Mit der europäischen Lohntransparenzrichtlinie kommen neue Pflichten auf Unternehmen zu. Gehaltsstrukturen müssen offengelegt, Diskriminierungen vermieden und alles auch nachweisfähig dokumentiert werden. Wer hier nicht sauber arbeitet, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch beachtlichen Imageschaden.
Diese Themen liegen künftig im Aufgabenbereich von Lukas Straganz. Der 35-Jährige stößt am Wiener Standort zu EY Law Austria und stärkt dort die arbeitsrechtliche Praxis. Vor seinem Wechsel sammelte er Erfahrung in einer auf Arbeitsrecht fokussierten Boutique. Sein Studium absolvierte er an der Universität Innsbruck. Helen Pelzmann, die als Partnerin den Bereich leitet, hebt insbesondere seine Erfahrung in der Prozessführung hervor.
Mandanten kommen meist nicht wegen alltäglicher Personalfragen. Im Vordergrund stehen anspruchsvolle Veränderungssituationen wie Umbauten der Konzernstrukturen, Reorganisationen oder Unternehmenstransaktionen. Klassische Arbeitsfelder sind die arbeitsrechtliche Due Diligence vor Übernahmen, die Integration nach Käufen sowie der Übergang ganzer Betriebe auf neue Eigentümer. Häufig spielen dabei internationale Aspekte eine Rolle.




