Die Kanzlei begleitete die AMG Group bei der Realisierung eines Batteriespeichers in Saudi-Arabien, der zwei Technologien kombiniert und mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird.
Unterschiedliche Batterietypen, ein gemeinsames System. Hogan Lovells hat die AMG Group bei einem Energievorhaben in Tabuk beraten. Dort entsteht ein hybrides Speichersystem, das in eine bestehende Solaranlage von Saudi Aramco eingebunden wird. Die Kombination aus Lithium-Ionen-Zellen und Vanadium-Redox-Flow-Batterien soll die Speicherkapazität einer regional bedeutsamen Infrastruktur erweitern.
Das Besondere an dem Projekt liegt in der intelligenten Steuerung. Selbstlernende Algorithmen und künstliche Intelligenz optimieren Effizienz, Betriebssicherheit und Lebensdauer der Batteriekomponenten. Lithium-Ionen-Systeme reagieren schnell und eignen sich für kurzfristige Schwankungen. Redox-Flow-Batterien bieten Vorteile bei längeren Speicherzyklen und lassen sich leichter skalieren. Die Verknüpfung beider Technologien verspricht eine höhere Gesamtleistung als der Einsatz einzelner Systeme.
Saudi-Arabien treibt im Rahmen seiner Vision 2030 den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Großspeicher spielen dabei eine zentrale Rolle, um Solarstrom auch dann verfügbar zu machen, wenn die Sonne nicht scheint. Die AMG Group positioniert sich mit dem Vorhaben in einem wachsenden Markt.
Die rechtliche Begleitung übernahm ein internationales Team von Hogan Lovells. Partner Dr. Tobias Faber und Counsel Kristina Laewen führten das Mandat aus Frankfurt und London. Associate Tamara Herrmann unterstützte bei der Projektarbeit. Aus dem Büro in Riad wirkten die Partner Jeremy Brittenden und Turki Alsheikh sowie Associate Mohammed Alshaikh mit. Die Praxisgruppe für Infrastruktur und Energie berät regelmäßig bei komplexen Vorhaben im Bereich Batteriespeicher, erneuerbare Energien und Energiewende-Technologien.




