Die Kanzlei steigert ihren Umsatz auf 385 Millionen Euro. Vier Praxisgruppen erwirtschaften mehr als die Hälfte der Erlöse.
Hogan Lovells Deutschland hat das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte abgeschlossen. 2025 erwirtschaftete die Kanzlei Erlöse von 385 Millionen Euro. Das übertrifft den bisherigen Rekord aus dem Vorjahr um 25 Millionen Euro und entspricht einem Zuwachs von 7,2 Prozent. Damit liegt das Wachstum leicht über dem Fünfjahresdurchschnitt von 7,1 Prozent. Die Kanzlei führt den Erfolg auf den hohen Beratungsbedarf in stark beaufsichtigten Branchen zurück. Mandanten aus diesen Sektoren benötigen umfassende rechtliche Begleitung bei komplexen Regulierungsfragen. Vier Praxisgruppen erwiesen sich als besonders leistungsstark: Intellectual Property, Litigation & Arbitration, Mergers & Acquisitions sowie Infrastructure, Energy, Resources & Projects. Gemeinsam trugen sie mehr als die Hälfte zum deutschen Umsatz bei.
Im Geschäftsjahr beschäftigte Hogan Lovells durchschnittlich 456 Berufsträger an den fünf deutschen Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Der Umsatz pro Person kletterte auf 845.000 Euro, verglichen mit 794.000 Euro im Vorjahr. Das entspricht einem Anstieg um rund sechs Prozent und zeigt, dass die Kanzlei nicht nur gewachsen ist, sondern auch effizienter arbeitet. Die deutschen Büros leisten einen erheblichen Beitrag zum weltweiten Ergebnis. Mit 13,4 Prozent Anteil am globalen Umsatz von 3,285 Milliarden Dollar rangieren sie hinter Großbritannien und den USA auf dem dritten Platz. Innerhalb Kontinentaleuropas dominiert Deutschland deutlich: Mehr als die Hälfte der regionalen Erlöse stammt aus den hiesigen Niederlassungen.
Neben dem operativen Erfolg beschäftigt die Kanzlei ein strategisches Großvorhaben. Ende 2025 wurde bekannt, dass Hogan Lovells mit der amerikanischen Kanzlei Cadwalader, Wickersham & Taft fusionieren will. Die Abstimmung der Partnerschaften steht für das Frühjahr an. Stimmen beide Seiten zu, entsteht ein noch größeres transatlantisches Netzwerk.




