Quinke wechselt zu Oppenhoff nach Köln

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March 6, 2026
06.03.2026
2 Minuten Lesezeit

Die Wirtschaftskanzlei baut ihre Streitbeilegungspraxis mit einer Kartellrechtsexpertin aus. Der Neuzugang kommt von Dietrich Graf Zedtwitz.

Verstärkung für das Prozessrechtsteam

Oppenhoff setzt seinen Wachstumskurs fort. Zum März hat Anna-Maria Quinke eine Counsel-Position im Kölner Büro übernommen. Die Anwältin arbeitete zuvor rund zwei Jahre bei der Düsseldorfer Kanzlei Dietrich Graf Zedtwitz. Ihre berufliche Laufbahn führte sie außerdem zum Prozessfinanzierer Omni Bridgeway und zur internationalen Großkanzlei Clifford Chance. Quinke hat sich auf Auseinandersetzungen im Kartellrecht fokussiert. Sie unterstützt Mandanten dabei, Schadensersatz nach Wettbewerbsverstößen durchzusetzen oder entsprechende Forderungen abzuwehren. Verfahren, in denen Unternehmen Zugang zu Leistungen marktbeherrschender Anbieter erstreiten wollen, zählen ebenfalls zu ihrem Tätigkeitsfeld. Neben der gerichtlichen Vertretung begleitet sie auch außergerichtliche Einigungsprozesse.

Teamleiterin sieht Profil geschärft

Vanessa Pickenpack, die das Litigation-Team leitet, begrüßt den Zugang. Mit Quinke erweitere die Kanzlei ihre Fähigkeiten in der gesamten Bandbreite zivilrechtlicher Streitigkeiten. Die Verbindung aus Prozesserfahrung bei renommierten Adressen und wettbewerbsrechtlicher Expertise ergänze das bestehende Angebot. Die Personalentscheidung fügt sich in eine Phase des Wachstums ein. Oppenhoff hat angekündigt, im Mai einen dritten Standort zu eröffnen. Nach Köln und Frankfurt folgt München. Dort soll ein Team von 20 Anwältinnen und Anwälten starten, dessen Schwerpunkt auf Gesellschaftsrecht und Unternehmenstransaktionen liegt. Die Kanzlei verfolgt damit das Ziel, Mandanten an mehreren wichtigen Wirtschaftsstandorten begleiten zu können.

Signal an den Markt

Mit dem Ausbau der Prozessrechtspraxis und der geografischen Erweiterung positioniert sich Oppenhoff für weiteres Wachstum. Erfahrene Spezialistinnen wie Quinke stärken das Profil in einem Segment, das angesichts zunehmender kartellrechtlicher Aktivitäten der Behörden an Bedeutung gewinnt.