Die Partnerschaften beider Kanzleien haben der Fusion zugestimmt. Am 1. Juli entsteht eine der größten Sozietäten der Welt.
Der Weg ist frei. Hogan Lovells und Cadwalader, Wickersham & Taft werden künftig gemeinsam auftreten. Beide Partnerschaften haben das Vorhaben abgesegnet, wie die Kanzleien am Mittwoch bekanntgaben. Über das genaue Abstimmungsergebnis hüllen sich die Beteiligten in Schweigen. Bereits im Dezember waren die Pläne an die Öffentlichkeit gedrungen, seither liefen die Verhandlungen im Hintergrund. Nun steht der Termin: Anfang Juli soll die Verschmelzung vollzogen werden.
Die Dimensionen sind beachtlich. Zusammengerechnet erwirtschaften beide Häuser einen Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Dollar. Etwa 3.100 Anwälte werden unter dem neuen Dach arbeiten. Damit dürfte Hogan Lovells Cadwalader in die Spitzengruppe der weltweit umsatzstärksten Sozietäten vorstoßen. London und New York fungieren als zentrale Standorte, die Beratung zielt vor allem auf Mandanten aus der Finanzbranche. Miguel Zaldivar, derzeit Chef von Hogan Lovells, übernimmt die Führung der fusionierten Einheit.
Der Deal steht nicht allein. Erst diese Woche meldeten Ashurst und Perkins Coie ebenfalls grünes Licht ihrer Partnerschaften. Die Konsolidierung unter den internationalen Wirtschaftskanzleien gewinnt an Tempo. Wer bei globalen Mandaten mitspielen will, braucht Größe, Reichweite und tiefe Taschen.




