KKR erzielt mit dem Verkauf des Flüssigkühlungsspezialisten CoolIT Systems an Ecolab einen der größten Exits seiner Impact-Strategie und setzt mit einer mitarbeiterweiten Beteiligungsausschüttung ein Zeichen.
KKR hat eine verbindliche Vereinbarung zum Verkauf von CoolIT Systems an den Spezialchemiekonzern Ecolab zu einem Transaktionswert von 4,75 Milliarden Dollar unterzeichnet. Seit dem Erwerb 2023 über den Global Impact Fund II erwirtschaftete KKR inklusive Ausschüttungen das 15-fache des eingesetzten Eigenkapitals. Mitinvestor Mubadala Investment Company war als Co-Investor beteiligt. CoolIT entwickelt und produziert Flüssigkühlsysteme für Rechenzentren, die gegenüber konventioneller Luftkühlung rund 30 bis 40 Prozent weniger Energie für die Kühlung verbrauchen. Das Unternehmen ist in über 300 Rechenzentren weltweit im Einsatz und lieferte 2025 nach eigenen Angaben Energieeinsparungen von rund 2,18 Milliarden Kilowattstunden.
Zum Zeitpunkt der Übernahme durch KKR wurden alle CoolIT-Mitarbeitenden über ein breites Beteiligungsprogramm zu Miteigentümern. Bei Transaktionsabschluss erhalten die 650 Beschäftigten Barauszahlungen, die zwischen einem und mehr als acht Jahresgehältern liegen. Seit 2023 hat das Unternehmen seine Belegschaft verdoppelt, die Produktionskapazität für Kühleinheiten um das 25-fache ausgebaut und ist auf dem Weg zu einem vierfachen Umsatz- und zehnfachen EBITDA-Wachstum bis 2026. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.




