Der Medizintechnikhersteller trennt sich von PwC und bestellt einen neuen Abschlussprüfer. Der Wechsel verläuft ohne Unstimmigkeiten.
iRhythm sortiert seine Kontrolleure um. Der an der Nasdaq notierte Spezialist für tragbare Herzüberwachungsgeräte hat KPMG als neuen Wirtschaftsprüfer bestellt. PwC, bislang für die Bücher zuständig, wurde vom Prüfungsausschuss entlassen. Der Stabwechsel gilt ab dem Geschäftsjahr 2026.
Von Streit keine Spur: PwC hatte die Abschlüsse für 2024 und 2025 ohne Beanstandungen testiert. Weder Vorbehalte noch Einschränkungen finden sich in den Berichten. Meinungsverschiedenheiten über Bilanzierungsfragen oder Prüfungsverfahren gab es laut Unternehmensangaben nicht. PwC bestätigte diese Darstellung schriftlich gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC.
Der neue Prüfer betritt unbelastetes Terrain. iRhythm hatte KPMG zuvor weder zu Bilanzierungsfragen noch zu möglichen Prüfungsurteilen konsultiert. Die Bestellung erfolgte ohne vorherige Geschäftsbeziehung zwischen beiden Parteien. Für KPMG ist das Mandat ein Zugewinn im wachsenden Medizintechniksektor.
iRhythm legte zuletzt starke Zahlen vor. Im vierten Quartal kletterte der Umsatz um 27 Prozent auf knapp 209 Millionen Dollar. Erstmals schrieb das Unternehmen nach US-Bilanzierungsregeln schwarze Zahlen. Das Flaggschiffprodukt ZioAT, ein am Körper getragener Herzmonitor, treibt das Wachstum. Analysten bleiben optimistisch, auch wenn einzelne Kursziele zuletzt leicht sanken.




